Wenn ein geliebter Mensch stirbt…
Wir begleiten Sie in Ihrer Trauer
Der Tod eines geliebten Menschen löst große Trauer aus und bedeutet oft einen großen und tiefgreifenden Verlust. Trauern ist die Anpassung an diesen Verlust und heißt nicht, schwach zu sein oder etwas nicht richtig zu machen. Ganz im Gegenteil ist Trauern wichtig und notwendig, um diesen Verlust zu verarbeiten und weiterleben zu können. Doch Trauer braucht seine Zeit.
Wir alle reagieren auf den Tod eines Verwandten oder Bekannten in ganz unterschiedlicher Weise. So kann Trauer Gefühle auslösen, die Sie möglicherweise nicht erwartet haben oder mit denen Sie nicht wissen umzugehen. Vielen Menschen hilft es, über Ihre Trauer, Ängste, Sorgen oder Schuldgefühle zu reden – wir sind gerne als Zuhörer, Unterstützer, Gesprächspartner für Sie da.
Viele Menschen möchten auf den letzten Lebensschritten nicht allein sein. Manche Angehörige fühlen sich jedoch in dieser Situation unwohl. Auch in diesen emotionalen Momenten können Sie die Hilfe unser Seelsorgenden gern annehmen und diese schwierige Aufgabe abgeben. Und wenn Sie es wünschen, segnen sie auch die Sterbenden und richten eine kleine Abschiedsfeier für die Verstorbenen im Andachtsraum aus. Auch Sitzwachen sind nach persönlicher Absprache möglich.
Dieser Gottesdienst ist allen Patienten gewidmet, die im Mathilden Hospital verstorben sind. Angehörige, Freunde und Mitarbeiter unseres Hauses können hier noch einmal den Verstorbenen gedenken und in Ruhe Abschied nehmen. Organisiert von der Krankenhaus-Seelsorge und anderen Mitarbeitern laden wir Sie zu diesem besonderen Gottesdienst zwei Mal im Jahr ein. Anschließend besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch und zum Gespräch bei einer Tasse Tee und Kaffee. Das genaue Datum des Gottesdienstes können Sie bei den Seesorgerinnen oder dem Pastor erfragen.
Nahezu alle Menschen machen in Ihrem Leben mindestens einmal die Erfahrung, einen geliebten Menschen verloren zu haben, sei es durch Tod oder Trennung. Der Umgang mit dieser Situation ist nicht immer einfach und kann für so manchen eine Lebenskrise bedeuten. Der richtige Umgang mit Trauer ist für die meisten Menschen eine große Herausforderung, bei der wir Sie gerne mit unserem Trauercafé im Mathilden Hospital unterstützen möchten.
Wir sind ein offener Kreis von Betroffenen und treffen uns einmal im Monat zum Austausch; ähnlich einer Selbsthilfegruppe. Zudem erhalten wir Unterstützung von fachlich geschulten Trauerbegleitern.
Möchten Sie gerne einmal in unser Trauercafé kommen? Dann wenden Sie sich einfach an Schwester Christina. Sie sind jederzeit herzlich willkommen.
Sie haben sich auf Ihr Kind gefreut und es schon während der Schwangerschaft verloren. Dies ist eine große Enttäuschung und eine schwere Situation. Wir wünschen Ihnen in dieser Zeit die Hilfe, die Sie für Ihre Trauer benötigen. Gleichzeitig möchten wir Ihnen eine direkte Hilfe vorstellen und Sie ermutigen, diese auch zu nutzen. Auf dem Erika-Friedhof Herford, haben Sie die Möglichkeit, Ihr Kind unabhängig von der Konfession oder Religionszugehörigkeit zu beerdigen. Mit der Einrichtung der Gedenk- und Ruhestätte »Morgenröte« wurde auch für Ihr Kind ein würdevoller Platz geschaffen. Ein Ort zum Trauern und Abschied nehmen. Ihnen als betroffenen Eltern entstehen hierdurch keine Kosten.
Wenn Sie sich angesprochen fühlen, wenden Sie sich bitte an die:
Marien-Kirchengemeinde, Herford | 05221 9837-0 oder
Pfarramt Sankt Johannes Baptist, Herford | 05221 92596-0.
Seelsorge
Pastor Detlev Stüwe
Krankenhausselsorger
Tel.: 05221 593-158
Notdienst-Handy: 0160 5421849
Sr. Christina
Ausbildung zur Sakristanin, Hospizhelferin, Spirituelle Wegbegleitung, Trauerbegleitung
Tel.: 05221 593-157 oder
05221 925960


